135 Jahre Vereinsgeschichte

1873

Zusammenschluß einer Schützenkompanie (Name unbekannt)

1873

 

Anschaffung der 1.Fahne für das Oberkassler Regiment gemalt vom Malermeister Andreas Schmitz aus Düsseldorf, gefertigt von der Firma Struwe am Karlplatz. Welche noch heute Zeugnis von den verflossenen Jahren ablegt.

1877


 

Trennung von der Bruder-Gemeinde Heerdt. Erster Chef Ziegeleibesitzer Heinrich Titz und der Kamerad Wilhelm Ecken, Oberst des nunmehr selbstständigen Oberkasseler Regiments. Unter anderem darf für die nachfolgenden Jahre ein eifriger und tätiger Führer des Vereins, Theodor Bollig, genannt werden

13. Juli 1879

 

Konstituierung des St. Sebastianus Oberkasseler Schützen-Vereins. Das erste selbstständige Fest wurde gefeiert. Julius Schmidt, Sohn des Bürgermeisters Schmidt, Heerdt, errang die Königswürde

1895

 

entstanden die ersten eigenständigen Schützengesellschaften in Oberkassel. Dies waren die Gesellschaft 1. Grenadiere und die Gesellschaft 1. Jäger, die zu den Mitbegründern des Oberkasseler Schützenregiments zählen.

1896

fanden sich mehrere Kameraden zusammen und gründeten die Gesellschaft Hubertus

1904

fanden sich einige begeisterte Männer für das Schützenwesen zusammen, getragen von Bürgersinn und Heimattrieben, um eine Schützenkompanie zu gründen, genannt Reserve 04. Somit bestand das Oberkasseler Regiment aus vier eigenständigen Gesellschaften.

1908





 

Im Jahre 1908 entwickelte sich bei einigen Bürgern in Oberkassel der Gedanke, ein Tambour-Corps zu gründen. Der damalige Kaplan Averdung, Präses des Jünglingsvereins von St. Antonius, hob den Verein aus der Taufe, mit 11 jungen Mitgliedern und Spielleuten. Es entstand im Laufe der Zeit, innerhalb der Gemeinschaft, eine Spaltung, die das Corps in 2 Teile teilte. Das Jüngling Corps und das Tambour-Corps Ober- und Niederkassel (genannt Hötter). 1978 spielte das Corps zum letzten Mal im Schützenzelt zum "Großen Zapfenstreich"

1909


 

Aus Überlieferungen wurde bekannt, dass in dem Jahr als Oberkassel nach Düsseldorf eingemeindet wurde, der St. Seb. Schützenverein Oberkassel, bedingt durch Notstände im Jahre 1909, aufgelöst werden musste. Allein die 1. Jäger blieben als einzige Kompanie in Oberkassel zusammen und feierten jedes Jahr ein kleines Schützenfest.

1914
 

Als jedoch Jahre 1914 die Vorbereitungen für ein Fest getroffen waren, brach der 1. Weltkrieg aus, welcher das Vereinsleben bis zum Jahre 1922 stilllegte.

1921

Auf Betreiben der 1. Jägerkompanie wurde im Jahre 1921 der Verein wieder gegründet.

1922


 

Allerdings nahmen erst im Jahre 1922 jedoch die Kameraden Theo Bollig und der neue Chef Jacob Mäschig die Sache wieder auf und nach großen Mühen erlaubte die damalige belgische Besatzung, unter großen Einschränkungen, die Wiederdurchführung eines Festes.

1923

durfte der Verein wieder 160 Mitglieder zählen.

1924

 

erfolgte eine Splittung der Gesellschaft Hubertus, denn das Tambourkorps Hubertus beschloß auszutreten. Andere Kameraden folgten diesem Beispiel und gründeten eine neue Kompanie, die Gesellschaft Freischütz

1931

gründete sich die Gesellschaft von Hindenburg

1931

Eintragung des Hauptvereins in das Vereinsregister

1935
 

Die Wiege der Gesellschaft Skagerrak stand 1935 im Restaurant Vossen, Hansa-Allee, Ecke Niederkasseler-Kirchweg

bis 1939
 

Nach all den vielen Jahren feierte der Verein von Jahr zu Jahr sein Fest bis zum Jahre 1939.

1947


 

Erst im Jahre 1947 fanden sich wieder die alten Schützenhasen unter der Führung des damaligen 1. Chefs und späteren Ehrenchefs Jean Horst zusammen. Die Kameradschaft und Zusammengehörigkeit ließen es zu, dass der Verein bereits im Jahre 1949 ein Fest abhalten und einen neuen König schießen konnte.

1. August 1951

 

wurde im Oberkasseler Schützenverein das erste Fanfaren-Corps in Düsseldorf gegründet. Durch die verschiedensten Umstände bedingt, kam es jedoch schon nach einigen Jahren zu einer Auflösung des Corps.

1953
 

Dieses wurde jedoch erneut gegründet. Bis zu einer erneuten Initiative durch Jupp Schmidt, war das Fanfaren-Corps aber bis 1956 nicht aktiv.

8. September 1956

 

beschlossen einige Kameraden in der Gaststätte Rudi Kipping (Goldener Stern) das Fanfaren-Corps aktiv werden zu lassen. Heute kennen wir sie unter dem Namen "Swinging Fanfares".

Januar 1951

Gründung eines Reiter-Korps.

Seit 1973

sind auch Amazonen in ihren Reihen tätig.

2005
 

feierliche Aufnahme in den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

 

 

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